Halbquadrat Uran – Pluto
(Transit Uran → Natal Pluto)
Avesalom Pidvodny. Aspekte
Halbquadrat zu Uran: Gott will nicht, dass Sein Dasein mit wissenschaftlichen Methoden festgestellt wird, da sie Ihm nicht überzeugend genug erscheinen. Dieser Aspekt verleiht in den Bereichen des Planeten eine teilweise unbeholfene Haltung gegenüber uranischen Offenbarungen, sodass der Mensch sie grob und ohne gebührenden Respekt verarbeitet, wodurch sie in der Regel zugrunde gehen – genauso wie die uranischen Zeichen. Zum Beispiel gibt das Halbquadrat Mond–Uran die Möglichkeit einer feinen Diagnostik eigener (und fremder) körperlicher Erkrankungen, und auf höherer Ebene kann der Mensch lernen, seinen Körper als feinstes Diagnosegerät für physische Felder zu nutzen, Erdbeben vorherzusagen usw. Doch all dies erfordert große Mühe, insbesondere das aufmerksame Studium der eigenen biologischen Reaktionen, die Interpretation als Spiegel der äußeren physischen Realität sowie manchmal auch der eigenen Karma. Auf niedrigem Niveau verleiht das Halbquadrat zu Uran in den Bereichen des Planeten plötzliche Launen und Sturheit, das Festhalten an oft unbeholfenen Ideen, die schlecht zur Lösung entsprechender Probleme geeignet sind – in unausgereifter Form ist dies ein Aspekt verrückter Erfinder mit abgebrochener Ausbildung; auf hohem Niveau gelingen die Erfindungen, und der Mensch kann erstaunliche Geräte, Werkzeuge und Methoden erschaffen, die ihrer Zeit weit voraus sind, doch der wahre Gehalt seiner Entdeckungen bleibt ihm höchstwahrscheinlich unverständlich.
Halbquadrat zu Pluto: Das Mehl, das aus den Mühlsteinen der Geschichte rieselt, ist meist roh – vom Blut. Auf niedrigem Niveau verleiht dieser Aspekt eine zu schematische Sicht auf die Mängel und Laster in den Bereichen des Planeten, zu geradlinige Methoden und harte Werkzeuge zu deren Beseitigung, was bei starker Energie den Menschen zu einem erbarmungslosen Tyrannen machen kann, der unnachgiebig ein Volk in eine vermeintlich strahlende Zukunft führt, das sich verzweifelt dagegen sträubt. Doch dieselben harten Werkzeuge spürt er auch an sich selbst, und hier muss der Mensch eine der unangenehmsten Varianten erleben – die maschinenhafte, in der die wahren Ursachen unwiederbringlicher Verluste jenseits des menschlichen Blickfelds bleiben und er dem Schicksal nichts entgegenzusetzen vermag. Die karmischen Aufgaben dieses Aspekts bestehen darin, die Unzulänglichkeit der eigenen Reinigungswerkzeuge in den Bereichen des Planeten zu erkennen sowie die Grobheit der eigenen Sicht auf die Mängel dieser Sphären – und vor allem darin, die eigenen evolutionären Altlasten in den Bereichen des Planeten zu beleuchten und sie entweder zu zerstören oder zu transformieren; erst danach findet der Mensch feine Werkzeuge und eine feine Sicht in den Bereichen des Planeten, die es ihm ermöglichen, die Spreu vom Weizen zu trennen, ohne mit seinem Fächer auch nur eine einzige Kuh aus der Kolchose zu zermalmen.



