Dieser Aspekt formt eine romantische und sinnliche Natur, die oft mit Talent oder Genialität in der Kunst begabt ist. Laut Het Monster kann sich dieser Aspekt bei fehlenden starken unterstützenden Aspekten im Horoskop als vollständige Lebensuntauglichkeit äußern. Menschen mit diesem Trigon begegnen sich oft unter ungewöhnlichen Umständen, führen untypische Liebesbeziehungen und entwickeln eine intuitive Vorahnung. Sie streben danach, Bedürftigen zu helfen, tun dies jedoch häufig auf unpraktische Weise. In ihrem Äußeren und Verhalten liegt etwas Mystisches, und ihr Verständnis anderer erfolgt mit dem Herzen, nicht mit dem Verstand.
Catherine Aubier präzisiert: Bei Trigon oder Sextil Venus–Neptun zeigt sich eine tiefe, emotional aufzehrende Liebe, bei der die Person keine Grenzen in der Gegenseitigkeit der Gefühle anerkennt. Manchmal verwandelt sich das Bestreben, die geliebte Person zum Ideal zu erheben, in eine Art „Pygmalion-Komplex“ – das Objekt der Liebe wird zum Symbol vollkommener Harmonie, und die reale Persönlichkeit kann diesen Sockel nicht verlassen. In milderen Varianten von Trigon und Sextil bleiben dieselben Züge erhalten, sind jedoch ausgewogener und kontrollierter. Solche Menschen sind außergewöhnlich sensibel und aufmerksam gegenüber dem Objekt ihrer Zuneigung, nehmen es emotional und intuitiv wahr.
Laut Het Monster schenkt dieser Trigon eine besondere Neigung zu Kunst, Harmonie, Spiritualität und Ahnungen. Auf niedrigem Niveau zeigt sich Illusion des Verstehens und Lebensuntauglichkeit, auf hohem Niveau jedoch geistige Erleuchtungen, ein beständiger Strom von Harmonie und göttlicher Liebe, die der Mensch in allen Ausdrucksformen des Planeten spüren kann.
Somit ist der Trigon Venus–Neptun ein Aspekt des Herzens und der Kreativität, der dem Menschen eine intuitive und spirituelle Wahrnehmung der Welt eröffnet, jedoch gleichzeitig die Entwicklung von Bewusstsein und innerer Ehrlichkeit erfordert, um nicht in die Falle von Illusionen und Selbsttäuschung zu geraten.


