Rückblickender Pluto im Wassermann: Warum wir erneut über Ungedachtes aus den letzten zwei Jahren nachdenken
Am 25. Juni 2026 befindet sich Pluto bereits eineinhalb Jahre im Wassermann, doch seine rückläufige Bewegung (5°) zwingt uns, zu Themen zurückzukehren, die wir für abgeschlossen hielten. Es ist wie ein unvollendeter Brief, der plötzlich wieder in Ihrem Postfach landet. So könnte jemand, der 2024 eine toxische Beziehung beendete, nun erneut seine Entscheidungen hinterfragen und nach „versteckten Motiven“ oder „unausgesprochenen Dingen“ suchen. Der rückläufige Pluto geht nicht um Neues, sondern darum, was wir nicht zu Ende gebracht, nicht verstanden oder nicht losgelassen haben.
Praktisch zeigt sich dies in wiederkehrenden Situationen: derselbe Kollege, der Sie einst hintergangen hat, taucht nun in einer anderen Rolle in Ihrem Leben auf. Oder Sie erinnern sich plötzlich an eine alte Kränkung, die längst vergessen schien, und beginnen, sie „zu verdauen“. Davor brauchen Sie sich nicht zu fürchten – es ist eine Chance, endlich alle Punkte auf das „i“ zu setzen.
Mond im Skorpion: Warum die Emotionen jetzt so roh und die Intuition schärfer denn je sind
14,7° Skorpion – das ist nicht nur die Position des Mondes, sondern ein Seelenzustand. Der Mond im Skorpion bringt stets das ans Licht, was wir tief vergraben: Ängste, Eifersucht, verborgene Wünsche. Und da der Mond zunehmend (humpelig) ist, verlangen diese Emotionen nicht nur nach Aufmerksamkeit – sie fordern Handlung. So könnte jemand, der jahrelang die Unaufrichtigkeit seines Partners erduldete, plötzlich seine Sachen packen und gehen, trotz aller „Aber“. Oder jemand gesteht endlich Gefühle, die er jahrelang in sich trug.
In dieser Zeit lässt sich sich selbst nicht mehr belügen. Wenn Sie spüren, dass „etwas nicht stimmt“, vertrauen Sie diesem Gefühl. Die Intuition arbeitet jetzt auf Hochtouren, selbst wenn der rationale Verstand dagegenhält. In der Praxis erlebe ich oft, wie Menschen, die ihre „Bauchgefühle“ ignorierten, später die verlorene Zeit bereuen.
Merkur und Jupiter im Krebs: Warum wir erneut über Familie, Zuhause und das sprechen, was uns nährt
Merkur (25,6° Krebs) und Jupiter (29° Krebs) in diesem Zeichen schaffen eine Situation, in der wir beginnen, das zu analysieren, was wir bisher als selbstverständlich hinnahmen. So könnte jemand, der sich nie für seine Familiengeschichte interessierte, plötzlich in die Erforschung seiner Ahnen eintauchen. Oder jemand beschließt endlich, mit den Eltern über Dinge zu sprechen, über die lange geschwiegen wurde.
Dies ist eine gute Zeit für eine „Revision“ der eigenen Wurzeln. Vielleicht erkennen Sie, dass sich bestimmte Familienmuster in Ihrem Leben wiederholen, und können sie ändern. Doch Vorsicht: Merkur im Krebs kann Sie so tief in die Vergangenheit ziehen, dass Sie die Gegenwart vergessen. Lassen Sie sich nicht in Nostalgie verlieren – halten Sie das Gleichgewicht zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Mars im Stier: Warum es jetzt so schwerfällt, Impulse zu zügeln
27,6° Stier – das ist Mars, der nicht nach Hast, sondern nach Beständigkeit verlangt. So könnten Sie plötzlich beschließen, dass es Zeit für einen Jobwechsel ist, aber nicht aus Impulsivität, sondern aus bewusster Entwicklungsabsicht. Oder jemand beginnt endlich, Geld zu sparen, weil er spürt, dass die Zeit zum Handeln gekommen ist.
Allerdings kann Mars im Stier auch primitivere Reaktionen provozieren: Jemand „sträubt sich“ wegen einer Kleinigkeit, die ihn ärgert, oder grenzt sich so aggressiv ab, dass es andere abschreckt. Wenn Sie spüren, dass der Impuls die Oberhand gewinnt, machen Sie eine Pause. Sagen Sie sich: „Ich habe das Recht auf meine Gefühle, aber nicht das Recht, sie an anderen auszulassen.“
Was tun mit alldem?
Erstens: Panik ist unnötig. Rückläufige Phasen sind kein Fluch, sondern eine Möglichkeit, das zu überdenken, was Sie einst aufgeschoben haben. Wenn Pluto Sie in die Vergangenheit zurückholt, fragen Sie sich: „Was kann ich jetzt tun, um dieses Thema ein für alle Mal abzuschließen?“
Zweitens: Vertrauen Sie Ihrer Intuition. Der Mond im Skorpion schärft die Wahrnehmung, also ignorieren Sie nicht die „Glocken“, die Ihnen vor Gefahr oder Chance warnen. Treffen Sie aber keine übereilten Entscheidungen – geben Sie sich Zeit zum Nachdenken.
Drittens: Verharren Sie nicht in der Vergangenheit. Merkur und Jupiter im Krebs können Sie so sehr in Erinnerungen eintauchen lassen, dass Sie die Gegenwart vergessen. Wenn Sie etwas in Ihrer Familie oder Ihrem Zuhause ändern möchten, tun Sie dies bewusst und nicht aus Nostalgie.
Und schließlich: Handeln Sie, aber ohne Hast. Mars im Stier verlangt nach Tatkraft, doch sie sollte durchdacht sein. Beginnen Sie keinen Wohnungsumbau nur, weil Ihnen „der Sinn danach steht“ – wägen Sie erst alle Vor- und Nachteile ab.
Juni 2026 ist eine Zeit der Neuorientierung, aber kein Grund für Chaos. Nutzen Sie diese Aspekte als Chance, stärker zu werden, statt sie als Vorwand für Regression zu missbrauchen.







