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Fakt 33

NICOLAS CULPEPER UND SEINE MEDIZINISCHEN VORWORTER Die Astrologie galt seit den Zeiten des Hippokrates als außerordentlich nützlich bei der Diagnose von Krankheiten, und sogar in unserer Zeit wenden sich manche Ärzte ihrem diagnostischen Aspekt zu, meist ohne dies den Patienten mitzuteilen, um bestehenden Vorurteilen aus dem Weg zu gehen. Als Beispiel lässt sich der folgende Fall anführen, den Kipling in einem ausgewählten Kreis von Mitgliedern der Royal Medical Society im Hotel „Mayfair“ in London erzählte: „Vor etwa dreihundert Jahren praktizierte der Arzt und Astrologe Nicolas Culpeper in Spitalfields, als gerade die Magd eines Freundes erkrankte; der örtliche Arzt diagnostizierte bei ihr die Pest. Culpeper wurde als Konsiliarius hinzugezogen. Als er eintraf, packte die Familie bereits ihre Sachen und bereitete sich auf die Abreise vor, entschlossen, das Mädchen hier sterben zu lassen. Er machte sich an die Arbeit. Ohne sich mit unnützem Gerede aufzuhalten und ohne sich zu vergewissern, ob ihre Zunge der eines Pestkranken glich, fragte er nach der Stunde, in der das Mädchen erkrankt war. Dann erstellte er ein Horoskop und begann, die Sternenkarte zu studieren, um herauszufinden, wie diese Krankheit zu heilen sei. Die Stellung der Sterne zeigte, dass es sich nicht um die Pest, sondern nur um die Windpocken handelte, die unsere Vorfahren genauso einfach behandelten wie wir. So war es auch. Und die Familie kehrte zurück und lebte fortan glücklich, das Mädchen genas, und Culpeper äußerte alles, was er von seinem Kollegen hielt, der einen Fehler begangen hatte – und nannte ihn unter anderem einen Blinden und hoffnungslosen Dummkopf.“ (Vgl. London Daily Express. – 16. Nov. 1928.) (Manly P. Hall Astrologie. Schlüssel zur Erkenntnis. Übers. aus dem Engl. – M.: Sfera, 2002. S. 19)

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