„Wie Ihr Kind denkt, lernt und kommuniziert“
Alles, was Sie von Ihrem Kind hören werden, wird mit den Worten beginnen: „Ich weiß…“. Dieses Verhalten des „Besserwissers“ kann – unabhängig vom Alter – von starker Gereiztheit begleitet sein.
Dieses Kind wird Sie mit seinen originellen Ideen überraschen und begeistern. Dass eine neue Idee Ihnen oder den Lehrern unpassend oder unbequem erscheint, wird auf Ihr Kind keinerlei Eindruck machen. Bereiten Sie sich darauf vor, dass einige Ihrer Ideen von diesem unkonventionellen Denker infrage gestellt werden und er Ihnen seine Meinung recht offen mitteilt. Es ist besser, wenn Sie eine Haltung des geduldigen Interesses entwickeln – ohne Emotionen. Ihm sind Emotionen gleichgültig. Logik und Verstand können es überzeugen, aber nicht Emotionen, geschweige denn Hinweise auf gesellschaftliche Normen oder die Akzeptanz anderer Menschen.
Doch bedenken Sie: Wenn Ihr Kind Autoritäten widerspricht oder deren Zweifel ignoriert, lernt es auf eine Weise, die für es selbst am besten ist. Schaffen Sie ihm ein Lernumfeld, in dem intellektuelle Freiheit gefördert wird und moderne Technik gelehrt wird.



