Catherine Zeta-Jones und Michael Douglas — beide am 25. September geboren, mit 25 Jahren Unterschied… sie 1969 in Wales, er 1944 in New Jersey (USA) — ist das Zufall oder ein kausaler Zusammenhang? Die Astrologie betrachtet Ehen als einen karmischen Prozess, daher ist die Synchronizität in dieser Verbindung nicht zufällig.
Es wäre naheliegend anzunehmen, dass das Interesse der jungen Schauspielerin an einem wohlhabenden Bräutigam aus dem Douglas-Clan lag: Millionen und die Showbranche — genau das, was für ewentlichen Wohlstand nötig ist. Die Zahl 25 (numerologischer Code) deutet ebenfalls auf eine Neigung hin, Kontakte und Partnerschaften mit geschäftstüchtigen Menschen zu suchen, besonders mit gut situierten. Doch Catherine ähnelt nicht der Heldin aus Thackerays Roman „Jahrmarkt der Eitelkeit“, und auch der jüngere Douglas, dessen Mond im Steinbock steht und dessen Merkur mit Jupiter eine sorgfältige Abwägung vornimmt, hat alles wohl durchdacht. Menschen, die unter dem Zeichen Waage geboren sind, lieben es generell, abzuwägen, und die Logik — die Mutter der materialistischen Wissenschaften — ist hier erhöht. Die Waage steht für Partnerschaft, daher ist es nur natürlich, dass sie, als sie ihren geistigen Zwilling trafen, schnell „ins Geschäft kamen“.
Venus im männlichen Horoskop zeigt das Zeichen der Frau an, die dieser Mann idealisiert, bei Michael steht sie in den Waage, sodass Catherine mit solchen „starren Waagen“ wie Brigitte Bardot und Catherine Deneuve assoziiert wird. Um sein Ideal zu erreichen, musste Douglas nicht weit reisen: Hollywood spielte ihre Stücke und sie die seinen — unterstützt wurde dies durch den Ästhetizismus, der leicht in Narzissmus umschlägt, die Ähnlichkeit der Geschmäcker: die Liebe zu seidenen Bettlaken und teuren Weinen, sogar die Abstammung. Beide hatten in irgendeiner Linie irische Vorfahren, und bei der Hochzeit des jungen Paares erklangen keltische Melodien.
Kann man das Liebe nennen? Wahrscheinlich ja, denn Liebe ist nicht das, wenn Verliebte einander anschauen, sondern wenn sie in dieselbe Richtung blicken. Michael und Catherine gründeten eine Familie, einen Clan, ein „Traumpaar“. Sie möchte ihr drittes Kind bekommen, denn mit Michael fühlt sie sich sehr sicher und geborgen, er ist fürsorglich und weise, er ist dieser Atlas, der die Last anstrengender Arbeit auf sich nimmt.
In der Sabianischen Deutung entspricht der 3. Grad der Waage, der dem 25. September entspricht, der „gebundenen Person“ — der Geist (Sonne) beider wird hier zurückgehalten. Bei Michael steht der rückläufige Uranus in Zwillingen, was ein Gefühl der Enge erzeugt, er erträgt keine Nebenrollen und erstickt förmlich. Die Sonne in den Waage steht im Fall, das sind keine starken Persönlichkeiten wie etwa Löwen oder Stiere. Den Waagen ist Zärtlichkeit und Eleganz eigen, sie ermüden schnell, und nur der Überlebensinstinkt zwingt ihr Gehirn, wie ein Uhrwerk zu funktionieren. Für den Intellekt ist Merkur zuständig, bei Michael steht er in Kombination mit Jupiter in der Jungfrau — großzügig und gleichzeitig detailverliebt. Bei Catherine steht der rückläufige Merkur in den Waage (karmische Schulden), der durch den erhöhten Mars im Steinbock (Grad der Vorsicht und Berechnung) ausgeglichen wird, sowie durch den intuitiven Mond in Fischen. Die Venus in der Jungfrau deutet auf Pragmatismus und Detailverliebtheit hin (Grad des tiefen Verstandes).
Nach dem arischen Kalender wurde sie im Jahr des Falken geboren (1969) — ein Vogel, der von anderen gelenkt wird, Falken fliegen nicht weit. Sie übergab intuitiv die Zügel der Macht an Michael und festigt sich nun durch ihn, während er sich durch die Gesellschaft bestätigt, was so typisch für Männer und Frauen des Westens ist.
„Reichtum, der sich mit Schönheit paart“ — ein Muster, das die Gesellschaft seit Jahrhunderten prägt. Doch in diesem Paar steckt neben der banalen Berechnung noch etwas Irrationales, das nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. In den Kosmogrammen beider sind der Schwarze Mond und die Mondknoten stark involviert. Lilith von Zeta verbindet sich mit Michaels Nordknoten im Krebs im Grad der Apathie (hier liegt ein Problem des Geschlechts vor), während ihr Nordknoten in den Fischen auf ein „Dahintreiben mit dem Strom“ hinweist. Michaels Karma spricht von einer Zugehörigkeit zu einem edlen Geschlecht in einem früheren Leben (Südknoten im Steinbock), daher rührt der Kastengeist und der Hochmut. Doch die kosmischen Kräfte zeigen ihm konkret: Um in diesem Leben Erfolg zu haben, muss er die nähren, für die er verantwortlich ist.
Zetas früheres Leben — Südknoten in der Jungfrau — Zeichen des Dienens, verbunden mit Pluto (Sex, Tod, Trancezustände), der sich direkt mit Michaels Lilith verbindet. Das deutet darauf hin, dass sie in einem früheren Leben wahrscheinlich Michaels Konkubine war, und nun wird er erneut von ihrer Schönheit und Sinnlichkeit angezogen. Ihr rückläufiger Merkur und Saturn sowie sein Mond mit Südknoten im Steinbock sprechen von uralten Seelen, die wiedergekommen sind, um ihre Lektion zu lernen.
Die Übereinstimmung der Geburtsdaten ist in diesem Fall eine Bestätigung der Theorie vom Schicksal und karmischen Zusammenhängen: Alles Lebendige folgt einem Rhythmus, der Kosmos gibt diesen Rhythmus durch das Geburtsdatum (Code) vor. Begegnungen von Menschen mit demselben Geburtstag sind in hohem Maße biosynchron und resonant — darauf basiert die Astrologie und Numerologie, darauf gründet sich die Geologie. Die Übereinstimmung des Datums sagt Begegnungen auf den Lebensautobahnen voraus („Gleiches zieht Gleiches an“), die Schicksale der Menschen ähneln sich in Gewohnheiten oder haben ähnliche Situationen.
Die Synchronizität (Zusammenfälle im zeitlichen Kontinuum) im klassischen Verständnis Jungs wurde von modernen Physikern bereits überprüft und sie kamen zu dem Schluss: Im umgebenden Raum existiert eine Struktur, die mit lebenden Organismen und physikalisch-chemischen Prozessen interagiert. Man nennt sie die biosynchrone Struktur des Raumes (BSR). Darüber hinaus kann man im umgebenden Raum auch eine (BS) — eine biosynchrone Struktur — ausmachen, die mit jedem Objekt verbunden ist. Wenn ein Mensch etwa einen Gegenstand betrachtet, wird in seinem Gehirn ein Informationscode dieses Gegenstands abgespeichert. Wenn man sich diesen Gegenstand gedanklich an einem beliebigen Ort im Raum vorstellt, sendet man dorthin den notwendigen Strom an bildhafter Energie. In diese Zone bewegt sich die biosynchrone Struktur Nr. 2, die eine exakte Kopie der biosynchronen Struktur Nr. 1 des zuvor gesehenen Gegenstands ist und ihm alle entsprechenden Eigenschaften verleiht (fast wie im Lied: „Ich formte dich aus dem, was war…“). Die biosynchronen Strukturen Nr. 1 und Nr. 2 sind miteinander verbunden. Das ermöglicht freies (gedankliches) Reisen in jede Zeitspanne und dort negative Momente zu korrigieren oder positive zu erschaffen. Vielleicht ist das der Grund, warum es den Effekt telepathischer Kontakte gibt, warum sich ähnliche Menschen in dasselbe Schicksal ziehen. Durch die biosynchrone Struktur des Raumes erfolgt die allgemeine Rückkopplung zwischen Ursache und Wirkung. In der Natur ist dieses Phänomen am Beispiel eines Termitenhügels oder Bienenstocks klar ausgeprägt und wird erforscht.
Wenn wir auf dieses Phänomen wie auf einen Regenbogen oder Donner stoßen, hören wir nicht auf, uns zu wundern, denn Zufälle sind kleine Wunder, mit denen der Kosmos auf das tiefe Bedürfnis der menschlichen Psyche antwortet. Je mehr ein Mensch in seiner Kindheit an Zaubermärchen und den Weihnachtsmann glaubte, je irrationaler seine Natur ist, desto häufiger werden in seinem Leben Zufälle auftreten. Und wenn das geschieht, wie etwa bei den Geburtstagen des Starpaares Zeta-Douglas, wird klar: Es gibt keine Zufälle.




