Herrscher des 2. Hauses im 6. Haus
A. Ryschow. Die Almuten der Häuser im Radix
Nun, das ist eine typisch jungfräuliche Einstellung, das heißt, es geht um Gewissenhaftigkeit, um tägliche Abrechnungen. „Hier fehlen zwölf Kopeken“, sagte die Jungfrau und deutete mit dem Finger in die Luft. Sie sind sehr gewissenhaft. Aber auch darum, wo man dieses Geld beschaffen kann. Sie sind sehr gewissenhaft, geben aber viel mehr Geld aus als andere, weil: a) sie teure Dinge kaufen; b) fast nie handeln. Sie sind also sehr großzügig, aber auch … Hier ihr Sprichwort: Der Geizige zahlt zweimal, wer nicht genug zahlt, bringt es nicht zu Ende – das gilt für alle. Das ist der Almuten des 2. Hauses im 6. Haus. Einerseits ist das 6. Haus das Haus des freiwilligen Dienstes, das heißt, das Geld kommt nur aus der Arbeit, also nur auf legale Weise, zweimal im Monat. Unter anderem geht es um Mediziner, und, wie seltsam es auch klingen mag, das Geld kann vom Himmel fallen, etwa als Entschädigung für die Hilfe für einen kranken Verwandten.
Herrscher des Hauses in den Häusern
Negativ: Mögliche Schuldenberge und periodischer Geldmangel für laufende Ausgaben. Mögliche Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Krediten und Pfandhäusern. Nicht ausgeschlossen ist das Hineingeraten in einen Teufelskreis der hoffnungslosen Mittellosigkeit. Viel Geld fließt in die Gesundheit (Kauf von Medikamenten und teuren Lebensmitteln). Positiv: Es zeigt sich Bescheidenheit in den Ansprüchen, Sparsamkeit, Zufriedenheit mit dem Vorhandenen und die Fähigkeit, Einnahmen und Ausgaben kompetent zu kontrollieren. Ansparungen und Anschaffungen erfolgen sehr langsam. Der Geldzufluss kommt nur aus der offiziellen Arbeitsstelle. Solche Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt mit ernsthafter, beharrlicher und langwieriger Arbeit. Oft leben sie von staatlichen Mitteln. Oft suchen solche Menschen nach zusätzlichen Einkommensquellen, da ihr Hauptgehalt vom Arbeitsplatz für die Befriedigung der täglichen Bedürfnisse nicht ausreicht. Daher werden sie oft zu „Beziehern von Sozialleistungen“ oder erhalten staatliche Subventionen. Ihre Lebenswerte sind eng mit den Dienstleistungen verbunden, die sie anderen anbieten können. Oft geht es dabei um Fragen der Gesundheitsfürsorge, Hygiene und Gemeinschaftsverpflegung. Sie betrachten ihren Beruf als eine Art Dienst am Volk. Solche Menschen können große Summen für ein Haustier ausgeben, das zu den Werten gehört, die sie rührend schätzen.
Indubala. Der Hausherr in den Häusern. (Indische Tradition)
Solche Menschen erhalten Geld durch Konkurrenz mit anderen oder durch illegale Tätigkeiten, können aber in Schulden geraten und unter Gerichtsverfahren leiden. Es können seltsame Essgewohnheiten und eine verschlagene, nicht offene Sprache auftreten. Sie können starkes Verlangen, Neid empfinden, Geld durch Diebstahl verlieren.


