
Sie durchforsten erfolglos Dating-Websites, suchen Psychologen auf, besuchen alle möglichen Partys – und trotzdem: Männer in Ihrem Leben? Fehlanzeige! Vielleicht liegt es ja an … Ihrer Wohnung! Zumindest sind das die Experten für Feng Shui überzeugt.
Damit Ihr Liebesleben harmonisch wird, müssen Sie das energetische Gleichgewicht zwischen dem männlichen (Yang) und dem weiblichen Prinzip (Yin) wiederherstellen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass Sie Ihr Zuhause „männlicher“ gestalten müssen, um Männer anzulocken. Doch so einfach ist es nicht!
Männer könnten sich von einer Frau abgestoßen fühlen, die ihre Wohnung mit „männlichen“ Accessoires vollgestellt hat. Dazu zählen Möbel mit strengen, klassischen Formen, grelles Licht, technische Geräte, Werkzeuge, Jeans und Turnschuhe, die offen herumliegen … Denken Sie daran: Die meisten Männer bevorzugen typische Vertreterinnen des schwächeren Geschlechts – keine „Kosaken in Röcken“!
Wenn Ihr Interieur dagegen an das Puppenhaus von Barbie erinnert (überall Plüschtiere, verschnörkelte Verzierungen, kokette Vorhänge mit Rüschen, Schleifen und Blumenmuster), sind Ihre Chancen auf männliche Aufmerksamkeit ebenfalls gering. In einer solchen Umgebung fühlen sich Herren unwohl, denn unbewusst fürchten sie, die Harmonie zu zerstören. Ein Mann wird sich in einem solchen Zuhause nicht lange aufhalten.
Was also tun? Beginnen Sie damit, Ihre Wohnung kritisch zu betrachten und zu überlegen, was ihr fehlt.
Wirkt Ihr Zuhause zu „männlich“? Dann müssen Sie es weiblicher gestalten!
Kaufen Sie Sofas und Sessel mit weicher Polsterung und geschwungenen Beinen. Puffs, breite Betten mit verzierten, fantasievollen Kopfteilen eignen sich ebenfalls. Zudem sollten „weibliche“ Möbel niedrig sein. Auf das Bett können Sie eine weiche, warme Decke legen, auf den Boden einen flauschigen Teppich oder eine Felldecke.
Frauen steht weiches, gedämpftes Licht. Wechseln Sie die Glühbirnen in den Lampen gegen weniger starke aus. Die Deckenleuchte sollten Sie nur einschalten, wenn Sie Gäste erwarten. Nutzen Sie stattdessen Stehlampen, Wandleuchten und Tischlampen. Die Vorhänge müssen dabei unbedingt geöffnet sein!
Kaufen Sie einen Mini-Brunnen oder zumindest einen Luftbefeuchter. Stellen Sie, wo möglich, Aquarien oder Wasserbehälter auf. Entfernen Sie grellbunte Landschaftsbilder von den Wänden – sie strahlen zu aggressive Energie aus. Besser sind Fototapeten mit Naturmotiven. Und vergessen Sie nicht die Blumentöpfe! Aus ihnen sprudelt förmlich Yin-Energie!
Fehlt Ihrem Zuhause „männliche“ Energie? Ersetzen Sie in der Küche Hocker durch Stühle mit hoher Lehne. Ein mobiles Möbelstück wie ein Serviertisch auf Rollen gilt ebenfalls als „männliches“ Accessoire. Wählen Sie Vorhänge und Bettwäsche mit kariertem oder gestreiftem Muster.
Setzen Sie hellere Glühbirnen ein, hängen Sie eine neue Deckenleuchte auf – allerdings ohne verschnörkelte Elemente! Oder kaufen Sie eine neue Tischlampe mit strenger Form.
Hängen Sie helle Bilder und Poster an die Wände. Kaufen Sie eine tickende Uhr, stellen Sie ein Modell eines Segelflugzeugs an eine hervorgehobene Stelle.
Auch Ventilatoren und Klimaanlagen gelten als Quelle „männlicher“ Energie. Hängen Sie Fotos an die Wände, auf denen Sie mit Freunden und Familie abgebildet sind. Aber nicht solche, auf denen Sie allein zu sehen sind: Fotos von alleinstehenden Frauen vertreiben das Yang!
Vermutlich haben Sie bereits erraten, dass „männliche“ und „weibliche“ Elemente in Ihrer Wohnung nebeneinander existieren sollten. Wie?
Das können Sie selbst entscheiden. Wenn Sie mehrere Zimmer haben, können Sie eines im männlichen Stil und ein anderes im weiblichen Stil einrichten. Bei einem einzigen Raum sollten Sie Yin- und Yang-Elemente abwechseln. Natürlich müssen Sie dabei Ihre finanziellen Möglichkeiten berücksichtigen. Wenn Ihr Budget knapp ist, reichen schon kleine Veränderungen. Vielleicht richtet sich dann Ihr Liebesleben neu aus!
Autorin: Diana Merlin


